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<title>Mathias Zdarsky</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Mathias Zdarsky</span></h1>
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<p><b>Mathias Zdarsky</b> [<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r227981795">
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</style><span class="navigation-not-searchable"><span class="IPA"><a href="Liste_der_IPA-Zeichen" title="Liste der IPA-Zeichen"><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">ˈzdarski</span></a></span></span>] (* <a href="25._Februar" title="25. Februar">25. Februar</a> <a href="1856" title="1856">1856</a> in <a href="Ko%C5%BEichovice" title="Kožichovice">Kozichowitz</a> bei <a href="T%C5%99eb%C3%AD%C4%8D" title="Třebíč">Trebitsch</a>; † <a href="20._Juni" title="20. Juni">20. Juni</a> <a href="1940" title="1940">1940</a> in <a href="St._P%C3%B6lten" title="St. Pölten">St. Pölten</a>) war einer der ersten <a href="Skisport" title="Skisport">Skipioniere</a> und gilt als einer der Begründer der <a href="Skifahren" title="Skifahren">alpinen Skilauftechnik</a>. Außerdem war er als <a href="Lehrer" title="Lehrer">Lehrer</a>, <a href="Maler" class="mw-redirect" title="Maler">Maler</a> und <a href="Bildhauer" class="mw-redirect" title="Bildhauer">Bildhauer</a> tätig.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_und_Wirken">Leben und Wirken</h2></div>
<p>Mathias Zdarsky war das zehnte Kind eines <a href="S%C3%A4gewerk" title="Sägewerk">Sägemüllers</a> in Kozichowitz. Zdarsky war in der Kindheit auf einem Auge erblindet, <a href="Matura" title="Matura">maturierte</a> im Jahr 1878 an der Lehrerbildungsanstalt in <a href="Brno" class="mw-redirect" title="Brno">Brünn</a> und arbeitete bis 1883 als Lehrer. Anschließend studierte er in München und Zürich Malerei, Bildhauerei, aber auch Technik. Während seines Studiums absolvierte er zahlreiche Reisen entlang der Donau sowie nach <a href="Bosnien" title="Bosnien">Bosnien</a>, <a href="Italien" title="Italien">Italien</a> und Nordafrika, wo er überall auch zahlreiche Skizzen und Bilder anfertigte.
</p><p>Der begeisterte Turner interessierte sich unter anderem auch für das Fliegen. Während dieser Zeit des Studiums erwarb er in <a href="Lilienfeld" title="Lilienfeld">Lilienfeld</a> eine Landwirtschaft, auf welcher er bis zu seinem Tod als Selbstversorger lebte. Er baute sich ein nach damaligen Gesichtspunkten modernes und funktionelles Haus (u. a. in <a href="Stahlbetonbau" class="mw-redirect" title="Stahlbetonbau">Stahlbetonbauweise</a>) mit einem solarbeheizten Schwimmbad.
</p><p>Angeregt von <a href="Fridtjof_Nansen" title="Fridtjof Nansen">Fridtjof Nansens</a> Durchquerung <a href="Gr%C3%B6nland" title="Grönland">Grönlands</a> begann er sich, wie viele Zeitgenossen, für die jahrhundertealte nordische Skifahrtechnik zu interessieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_des_Alpinen_Skilaufes">Entwicklung des Alpinen Skilaufes</h3></div>

<p>In Norwegen wurden zwei sehr stabile Stahlbackenbindungen entwickelt, 1888 eine von Schuster mit verstellbaren Lederriemen und 1894 eine von Huitfeldt mit einem Langriemen, der sie untauglich für das Hochgebirge macht. Trotzdem bevorzugten die meisten Norweger und deren Anhänger in Mitteleuropa sogar noch nach der Jahrhundertwende die instabile Schilfrohrbindung, ohne diese zu modifizieren.<sup id="cite_ref-:0_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zdarsky ließ sich 1890 aus Norwegen ein Paar Skier mit der damals üblichen <i>Rohrstabbindung</i> kommen (2,94&nbsp;m lang und 4¾ kg schwer) und probierte sie sofort in der Praxis aus. Ohne Probleme im flachen Teilstück gut vorankommend, fuhren die Skier in der Steigung plötzlich zurück und Zdarsky stellte bald fest, dass sie für Steigungen ungeeignet waren. Ein Grund war, dass die damals übliche Bindung dem Fuß zu wenig Halt gab.
</p><p>Von 1890 bis 1896 entwickelte er die seitenstabile, stark gefederte <a href="Lilienfelder_Stahlsohlenbindung" title="Lilienfelder Stahlsohlenbindung">Lilienfelder Stahlsohlenbindung</a>, die den Ski lenkbar machte, weil die Ferse nicht mehr seitlich abrutschen konnte, zudem verkürzte er den Ski auf ca. 2 m und machte so erstmals das Befahren von Steilhängen und <a href="Slalom" title="Slalom">Torläufe</a> möglich. Während der Erforschung bzw. Entwicklung gelangen ihm die ersten zwei <a href="Schwung_(Ski)" title="Schwung (Ski)">Bögen</a>, doch die folgenden zwanzig führten immer zum Sturz. Bei den gelungenen Versuchen war der bogeninnere Ski flach. Das einleuchtende Ergebnis war die Regel: <i>Brettel flach!</i> Ein gelungener Bogen nach dem anderen bestätigte die Richtigkeit. Der <a href="Schwung_(Ski)" title="Schwung (Ski)">Stemmbogen</a> war entdeckt, allerdings wurde dieser bis 1908 in keinem Lehrbuch beschrieben. Daher veröffentlichte er im November 1896 sein Buch „Die Lilienfelder Skilauftechnik“. Da sich in Wien kein Verleger fand, wurde es bei einem Hamburger Verleger, der Verlagsanstalt und Druckerei A.G. (vorm. J. F. Richter) gedruckt. Das Werk wurde in gekürzter und veränderter Form bis 1925 in 17 Auflagen veröffentlicht.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die von Zdarsky entwickelte „Alpine (Lilienfelder) Skifahr-Technik“ war die erste mit einem Stemmbogen mit Berg- oder Talstemme, sowie dem „Schlangenschwung“ mit mehreren Stemmbogen hintereinander, weshalb er als Begründer des <a href="Ski_Alpin" title="Ski Alpin">alpinen Skilaufs</a> gilt.
</p><p>Zdarsky machte die Skilänge bereits früh von der Beinlänge bzw. der Körpergröße des Skifahrers abhängig, d. h. er stimmte die Skibreite auf das jeweilige Gewicht der Person ab und erreichte damit einen fiktiven Kurvenradius von ca. 42 Metern, der enge Spuren in Kurven ermöglichte. Dabei erkannte er bereits die Bedeutung von flexibler Taillierung bei Belastung, einer Vorform der heutigen <a href="Carving-Ski" title="Carving-Ski">Carving-Skis</a>. Die Schuhspitze positionierte er vor der Skimitte, die sich aus Arm- und Fußlänge ergab.<sup id="cite_ref-:1_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seine Bindung wurde 1896 mit der Nr. 31.366 vom <a href="Patentamt" title="Patentamt">Patentamt</a> Wien patentiert,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und wurde die Grundlage moderner Skitourenbindungen, statt einer Stahlsohle aber mit Rundstahl oder Vierkantrohren. <a href="Georg_Bilgeri" title="Georg Bilgeri">Georg Bilgeri</a> entwickelte Zdarskys Bindung weiter, indem er Anordnung der Feder änderte<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Bilgeri anerkannte am 31. Januar 1910 die Abhängigkeit seines Patents von der Bindung Zdarskys, welcher dafür eine Entschädigung von 12.000 Kronen (2023 rund 84.000 Euro) nach einem entsprechenden Prozess erhielt. Bilgeri musste zudem noch die Prozesskosten von 1.000 Kronen bezahlen. Das k.u.k. Patentamt erklärte die Bilgeribindung als Zusatzpatent. Aufgrund der damaligen Gesetzeslage konnte Bilgeri, auch nach der Entschädigungszahlung, seine Bindung nur mit Erlaubnis von Zdarsky gewerblich verwerten. Dieser erteilte Bilgeri die Erlaubnis zur Verwertung. Er machte später sogar Werbung für die <i>Bilgeribindung</i> in seinen Lehrplänen. Die Bilgeribindung hatte allerdings einen Schwachpunkt am Übergang der Feder zur Welle, mit der die Spannung verändert werden konnte, denn dort ist sie aufgrund von Qualitätsmängeln des Öfteren gebrochen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Durchsetzung_seiner_Technik">Durchsetzung seiner Technik</h3></div>
<p>Zdarsky wollte von 1896 bis 1899 seine Technik und die Bindung mit anderen auf 40 Grad steilem Gelände vergleichen, wurde dabei aber kritisiert, wie z.&nbsp;B.: „das ist kein Skiterrain, da schauen wir erst gar nicht zu“. 1899 bot er einen öffentlichen Wettstreit auf einer beliebigen Piste in Mitteleuropa an, bei dem sein Gegner auf 35- bis 50-gradigem Gelände Zdarskys Spur einhalten musste. Er musste dabei eine Schilfrohrbindung und die „angebliche“ norwegische Technik verwenden, die z.&nbsp;B. keinen, in einem Buch beschriebenen, Stemmbogen kennt. Als Einsatz für diesen Wettkampf bot Zdarsky 1.000 <a href="Mark_(1871)" title="Mark (1871)">Mark</a> (heute rund 7.900 €) für jeden, der diese Aufgabe meistert. Alle, die sich dem Wettkampf stellten, traten von diesem zurück, als sie das schwierige Gelände sahen. Zdarsky fuhr zu dieser Zeit besser und sicherer als jeder andere.<sup id="cite_ref-:0_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch 1903 gab es immer noch Gegner, die sein System kritisierten, ohne dieses jemals getestet zu haben, wie die folgende Episode zeigt: Der erfahrene Alpinist <a href="Willi_Rickmer_Rickmers" title="Willi Rickmer Rickmers">Willi Rickmer Rickmers</a> weilte einige Wochen in <a href="St._Moritz" title="St. Moritz">St. Moritz</a> zum Skilaufen und begegnete einem selbsternannten „Experten“, der sich über ihn und die Lilienfelder-Bindung lustig machte. Zur Antwort fuhr er vor aller Augen eine 45 bis 50 Grad steile, 300 m hohe Halde hinab und bot dem erstaunten Herausforderer zehntausend <a href="Franc" title="Franc">Franc</a> (rund 23.000 €), wenn er diese auch befahren könne. Dieser nahm aber nicht an.
</p><p>Ironischerweise wurde am 8. Februar 1892 das erste Mal ein Berg in Österreich mit Skiern (das 1782 m hohe <a href="Stuhleck" title="Stuhleck">Stuhleck</a>) durch zwei Vertreter der „angeblichen“ <i>norwegischen Technik</i>, <a href="Toni_Schruf" title="Toni Schruf">Toni Schruf</a> und Max Kleinoscheg, von <a href="M%C3%BCrzzuschlag" title="Mürzzuschlag">Mürzzuschlag</a> aus bestiegen. Die Besteigung über ca. 800 Höhenmeter ist bemerkenswert, weil sie mit einer instabilen norwegischen Rohrstabbindung<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> durchgeführt wurde. Die Abfahrt war Mangels brauchbarer alpiner Skitechnik mit vielen Stürzen verbunden. In Norwegen gab es 1892 keine einheitliche Skitechnik, die sich für alpines Skigelände eignet. Dies bestätigt auch die Aussage von Hassa Horn 1905 beim Technikvergleich am Schneeberg. 1896 veröffentlichte der Norweger Fritz Huitfeldt sein erstes, 64-seitiges Skibuch, das nur auf vier Seiten einen Telemarkschwung<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, aber keinen brauchbaren Abfahrts- bzw. Bremsschwung beschreibt. Auf sechs Seiten wird das Bremsen mit einem gefährlich kurzen Stock, der auf Kopfhöhe endet, beschrieben.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der 1904/05 gegründete <a href="%C3%96sterreichischer_Skiverband" title="Österreichischer Skiverband">Österreichische Skiverband</a> ignorierte aus Konkurrenzdenken lange Jahre bewusst das Wirken Zdarskys.<sup id="cite_ref-:1_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Verbreitung<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> fanden Zdarskys Technik und Skier ab 1903 bei den <a href="K.u.k._Kaiserj%C3%A4ger" title="K.u.k. Kaiserjäger">k.u.k. Skidetachment Kaiserjägern</a> und <a href="K.k._Landessch%C3%BCtzen" title="K.k. Landesschützen">Tiroler Landesschützen</a> mit dem Leiter Georg Bilgeri. Bilgeri hat sich durch Zdarskys Buch mit der Technik vertraut gemacht. Er hat sich nach eingehender Prüfung aller Systeme für Zdarsky entschieden, da es ihm ermöglichte, seine Mannschaft in kurzer Zeit zur vollen Leistungsfähigkeit auszubilden. Ihm fehlten die Mittel, um alle mit Lilienfelder Skier auszurüsten. Ski mit Bindung kosteten damals 25 Kronen (rund 175 €). So kombinierte er eine Lilienfelder- mit Müller-<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Ellefsenbindung<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit vergleichbaren Qualitäten. Von <a href="Kitzb%C3%BChel" title="Kitzbühel">Kitzbühel</a> aus machte sich Bilgeri mit den vorgenannten Soldaten auf zur fünftägigen und bisher schwierigsten Militärtour im Hochgebirge. Sie überwanden dabei mehrere Jochs und Gipfel über <a href="Felbertauern" class="mw-redirect" title="Felbertauern">Felbertauern</a> und <a href="Matrei_in_Osttirol" title="Matrei in Osttirol">Matrei</a> nach <a href="Lienz" title="Lienz">Lienz</a> mit ca. 10.000 Höhenmetern. Bei den Abfahrten befuhren sie dank Zdarskys Technik und der kompetenten Führung Bilgeris bis zu 50° steile Hänge. Am 13. Februar 1905 bestiegen sie das <a href="Kitzb%C3%BCheler_Horn" title="Kitzbüheler Horn">Kitzbüheler Horn</a> (1996&nbsp;m) und alle nutzten, wie mehrere Originalbilder belegen,<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nur einen langen Stock wie Mathias Zdarsky.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Alpine_Technik_gegen_Norwegische_Technik">Alpine Technik gegen Norwegische Technik</h3></div>

<p>Der Norweger Fritz Huitfeldt veröffentlichte 1907 auch auf Deutsch sein zweites, 59 Seiten starkes Lehrbuch, in welchem er auf sieben Seiten seine <i>Huitfeldtbindung</i><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ausführlich beschrieb und die Existenz anderer damals existierender brauchbarer Skibindungen verschwieg, obwohl ab 1894 Norweger regelmäßig zu Wintersportfesten nach Wien eingeladen wurden und diese die anderen Bindungen dort kennenlernten. Huitfeldt beschrieb 1907 auf sechs Seiten das Bremsen mit einem kurzen Stock,<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> für das Zdarsky jahrelang angegriffen wurde, obwohl der lange Stock im Gebirge als überwiegend sinnvoll erschien.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1898 gründete Zdarsky den <i>Lilienfelder Skiverein</i>, 1900 den <i>Internationalen Alpen Ski-Verein</i> (später umbenannt in <i>Alpen Ski-Verein</i>), der mit seinen 1.889 Mitgliedern vor dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> der größte Skiverein Mitteleuropas war. Mitglieder im Verein konnten nur bereits geübte Skiläufer werden, die durch einen der Fahrwarte vorzuschlagen waren. Noch nicht geübte Personen konnten als Teilnehmer beitreten und erhielten durch die Lehrwarte Unterricht. Der Verein veranstaltete Ausflüge in die österreichischen Alpen, ließ Bergführer ausbilden und rüstete sie mit Skiern aus. Ab 1900 gab es die ersten Kurse für den Alpen Ski-Verein an verschiedenen Plätzen. Der Übungsplatz für Wien war auf der <a href="Hackenberg_(Wien)" title="Hackenberg (Wien)">Hackenbergwiese</a> in der Nähe des <a href="Bahnhof_Wien_H%C3%BCtteldorf" title="Bahnhof Wien Hütteldorf">Bahnhofs Hütteldorf-Hacking</a> gelegen. Ferner bot Zdarsky Kurse in Lilienfeld-Habernreith sowie auf dem <a href="Semmering-Pass" title="Semmering-Pass">Semmering</a> beim Hotel Stefanie an.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 5. Jänner 1905 trafen sich ca. 60 Skiläufer in <a href="Puchberg_am_Schneeberg" title="Puchberg am Schneeberg">Puchberg am Schneeberg</a> zu einem Vergleich der norwegischen und Lilienfelder Skilauftechnik.<sup id="cite_ref-:0_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hassa Horn, ein sehr guter Skiläufer aus <a href="Oslo" title="Oslo">Christiania</a>, war offizieller Delegierter des <i>Foreningen til Skiidraettens Fremme</i> (<a href="Norwegischer_Skiverband" title="Norwegischer Skiverband">norwegischer Skiverband</a>). Schneemangel, Regen und Sturm verhinderten ein größeres Unternehmen. Geplant war eine Abfahrt durch die obere, ca. 50° steile und ca. 15&nbsp;m schmale Rinne der <i>Breiten Rieß</i>, welche aufgrund der äußeren Bedingungen nicht möglich war. So wurde nur ein kleiner Teil der Breiten Rieß mit ca. 30° – 40° von ca. 30 Skifahrern zum Vergleich genutzt. Zdarsky legte eine sturzfreie Spur über 400 Höhenmeter, während ihm andere Skiläufer zusahen. Hassa Horn legte fast den ganzen Teil der Strecke mit Bögen zurück und nutzte dabei die sogenannte <i>Schusterbindung</i>, eine sehr seitenstabile Metallbackenbindung mit verstellbarem Lederriemen, der quer durch den Ski geführt wird und deswegen bei schlechten Schneebedingungen schon in wenigen Tagen unbrauchbar sein kann.
</p><p>Am 7. Jänner stiegen alle zum eingeschneiten <a href="Berghaus_Hochschneeberg" title="Berghaus Hochschneeberg">Schneeberghaus</a> auf und fuhren nach einer Pause zum <a href="Baumgartnerhaus" title="Baumgartnerhaus">Baumgartnerhaus</a> hinab. Zdarsky und Horn fuhren gemeinsam ab und trotz ihrer unterschiedlichen Technik erreichten beide gleichzeitig das Baumgartnerhaus, von wo es entlang der Strecke der <a href="Schneebergbahn_(Zahnradbahn)" title="Schneebergbahn (Zahnradbahn)">Zahnradbahn</a> hinab nach Puchberg ging. Am Ende dieser improvisierten Skitage waren alle Parteien zufrieden und reichten sich brüderlich die Hände. Horn, der damals als bester Skiläufer Norwegens galt, fasste zusammen: Zdarsky hatte eine einfache, systematische Anleitung geschaffen, mit welcher schnell Fortschritte erzielt werden konnten, während in Norwegen eine solche unbekannt war und beinahe jeder bedeutende Skiläufer seine eigene Technik benutzte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Skipionier">Skipionier</h3></div>

<p>Zdarsky hat ca. 15 Jahre lang seine intellektuelle Seite befriedigt, um dann Habernreuth als Lebensmittelpunkt zu wählen<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Sein selbstgewählter, aber vorübergehender Rückzug ist für manchen sicher schwer verständlich. Nach der Entwicklung der Technik und der Skier trat er an die Öffentlichkeit und verbrachte viel Zeit außerhalb von Lilienfeld. Die Türen in seinem Haus standen für Skiläufer immer offen, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde, sogar noch nach der Beendigung seiner Lehrtätigkeit.
</p><p>Der alpine Skiverein München führte 1911 seinen III. Kurs mit Zdarsky und 150 Teilnehmern durch. Er befragte danach wieder seine Teilnehmer mit sehr positiven Rückmeldungen über Zdarskys Lehrmethode und ihn als Kursleiter. Allerdings wünschten sie sich eine Teilung der Gruppen in Anfänger und Fortgeschrittene. Die Gruppengrößen sind sehr kritisch zu sehen und konnten nur mit viel Disziplin von Seiten der Teilnehmer bewältigt werden.
</p><p>Zdarsky profitierte von seinem Studium zum Lehrer und war als sehr guter Pädagoge bekannt und seine humorvolle Art war bei den Kursen beliebt.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 19. März 1905 organisierte er am <a href="Muckenkogel" title="Muckenkogel">Muckenkogel</a> bei <a href="Lilienfeld" title="Lilienfeld">Lilienfeld</a> unter der Bezeichnung <i>Wettfahrt</i> den ersten <a href="Riesenslalom" title="Riesenslalom">Riesentorlauf</a> der Skigeschichte, an welchem sich 24 Teilnehmer beteiligten. Mehrmals verschoben fand das Skirennen unter schlechten Verhältnissen statt. Der stark ballende Schnee reichte nur bis <i>Kolm</i> auf ca. 700 m. ü. A., wo sich das Ziel befand. Der gemeinsame Aufstieg wurde zur Aufstellung von 85 Fahrmalen benützt, wodurch alle 24 Teilnehmer, darunter als einzige Frau <a href="Mizzi_Langer-Kauba" title="Mizzi Langer-Kauba">Mizzi Langer-Kauba</a> aus Wien, die Strecke kennenlernten. Sie führte, von unten gesehen, südlich durch einen Talkessel, über einen ca. 30° steilen Holzschlag nach rechts und in einem großen Bogen nach links durch den <i>Kolmwald</i> zum Plateaurand der <i>Klosteralpe</i>. Auf dem Plateau nach Osten und etwas abwärts zur 50° steilen <i>Pichleralpe</i> und über diese südlich bergauf zum Startplatz, dem Gipfel des Muckenkogels (ca. 1240&nbsp;m). Der gesamte Höhenunterschied lag bei ca. 540 Meter; 20 Wegrichter überwachten sie Strecke. Die Läufer starteten im Abstand von 1 Minute, wobei 19 Fahrer das Ziel passierten, zwei gaben auf und drei schieden wegen Nichteinhaltung der Bahn aus. Eine Wertung dieses Rennens ist insofern schwierig, da Zdarsky Sturzfreiheit und sicheres Fahren wichtiger waren als die schnellste Zeit mit vielen Stürzen, die manchmal bewusst in Kauf genommen wurden. Mizzi Langer-Kauba stürzte nur einmal und wäre bei einer reinen Sturzwertung Dritte geworden. Der Zeitschnellste mit sechs Stürzen allerdings nur Zwölfter.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Anfang Jänner 1906 erwirkte er bei den <a href="K.k._Staatsbahnen" title="K.k. Staatsbahnen">k.k. Staatsbahnen</a> die Führung eines direkten <i>Sportzuges</i> von Wien nach Lilienfeld und die kostenfreie Mitnahme von Skiern schon in der <a href="Stra%C3%9Fenbahn_Wien" title="Straßenbahn Wien">Wiener Straßenbahn</a>. Aufgrund des großen Erfolges führten die Staatsbahnen in den folgenden Jahren regelmäßig verkehrende Sportzüge in Wintersportorte. 1909 bedrängte Zdarsky das k.k. Unterrichtsministerium in Wien, um fortan den Skilauf in den Schulunterricht zu integrieren. 1908 verpflichtet das <a href="K.u.k._Kriegsministerium" title="K.u.k. Kriegsministerium">k.u.k. Kriegsministerium</a> Zdarsky und den II. Fahrwart des Vereines, ein Dr. N. Schwarz, für den ersten großen Militärskikurs in <a href="Bad_Gastein" title="Bad Gastein">Bad Gastein</a> mit ca. 200 Teilnehmern.<sup id="cite_ref-:1_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-:1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es folgten bald weitere Kurse unter der Leitung Mathias Zdarskys:
</p>
<ul><li>Vom 6.–11. Jänner 1909 wurde der erste von drei (1910 + 1911) großen Kursen in <a href="Garmisch-Partenkirchen" title="Garmisch-Partenkirchen">Garmisch-Partenkirchen</a> mit 174 Teilnehmern, darunter 18 Frauen, durch den <i>Alpinen Skiklub München</i> veranstaltet. Die Teilnehmer durften jede aktuelle Bindung verwenden. Es nahmen (1910 - 178) und (1911 - 150) Teilnehmer teil.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1909 fand der erste von drei (1910 + 1911) großen <i>Internationalen Kursen</i> auf der <a href="B%C3%BCrgeralpe" title="Bürgeralpe">Bürgeralpe</a> in <a href="Mariazell" title="Mariazell">Mariazell</a> statt. Angesichts der Wichtigkeit für den niederösterreichischen Fremdenverkehr (<a href="Mariazellerbahn" title="Mariazellerbahn">Mariazellerbahn</a>) wurde der erste Kurs mit 1000 Kronen (7170 Euro) subventioniert.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1909 gab es einen Militärkurs in <a href="Bad_Mitterndorf" title="Bad Mitterndorf">Bad Mitterndorf</a> mit ca. 140 Teilnehmern.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1910 kursierten für den zweiten Kurs in Mariazell drei verschiedene Teilnehmerzahlen, von 178<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> über 200<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bis 223.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit den 223 Teilnehmern wäre es der damals größte Kurs in Österreich gewesen.</li>
<li>1910 gab es zudem einen ersten Kurs im <a href="Allg%C3%A4u" title="Allgäu">Allgäu</a> südlich von <a href="Hindelanger_Klettersteig" title="Hindelanger Klettersteig">Hindelang</a> bei Liebenstein mit ca. 40 Teilnehmern.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1911 folgte ein dritter Kurs mit Zdarsky durch den <i>Alpiner Skiklub München</i> mit 150 Teilnehmern aus Deutschland, dem benachbarten Ausland und sogar aus England. Zdarsky unterrichtete sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene, es war ein Kursbeitrag von 10 Kronen zu entrichten (2023 rund 70 Euro).<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1911 veranstaltete im <a href="Mi%C4%99dzyg%C3%B3rze" title="Międzygórze">Wölfelsgrund</a> (poln. Międzygórze) in der Grafschaft <a href="K%C5%82odzko" title="Kłodzko">Glatz</a> in Niederschlesien die dortige Ortsgruppe einen Kurs unter Leitung von Zdarsky.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1911 fand der dritte internationale Kurs in Mariazell statt, 164 Teilnehmer versuchten sich an Stemmbogen und Übungsläufen.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1912 hielt Zdarsky erstmals einen Kurs in <a href="Engelberg" title="Engelberg">Engelberg</a> in der Schweiz ab.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1912 fand abermals ein internationaler Skikurs in Mariazell mit Zdarsky statt.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Anfang 1912 zog sich Zdarsky aus dem <i>Alpen-Skiverein</i> zurück und wollte aufgrund Desinteresses und Undankbarkeit von der österreichischen Öffentlichkeit nur noch in Deutschland tätig sein.<sup id="cite_ref-:2_36-0" class="reference"><a href="#cite_note-:2-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>1913 wurde nochmals ein Kurs in Bayern abgehalten. Der <i>Alpine Skiklub München</i> verbreitete Zdarskys Lehrmethode und ernannte ihn im November 1913 als erstes Mitglied zum Ehrenmitglied. Münchner Sportartikelfirmen und -geschäfte boten verstärkt die <a href="Lilienfelder_Stahlsohlenbindung" title="Lilienfelder Stahlsohlenbindung">Lilienfelderbindung</a> und Skier an.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erster_Weltkrieg_und_spätes_Leben"><span id="Erster_Weltkrieg_und_sp.C3.A4tes_Leben"></span>Erster Weltkrieg und spätes Leben</h3></div>

<p>Im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> bildete Zdarsky <a href="K.k._Gebirgstruppe" title="K.k. Gebirgstruppe">Gebirgstruppen</a> im Skilauf aus und war als <a href="Lawine" title="Lawine">Lawinenexperte</a> tätig. Bei einer Bergung nach einem Lawinenabgang im <a href="Lesachtal" title="Lesachtal">Lesachtal</a> erfasste ihn am 28. Februar 1916 eine Nachlawine und er erlitt zahlreiche Knochenbrüche. Zdarsky, seitdem Invalide, konnte seine Beweglichkeit jedoch durch eisernen Willen wiederherstellen und noch im Alter von achtzig Jahren schifahren.<sup id="cite_ref-:2_36-1" class="reference"><a href="#cite_note-:2-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er verlegte sich im Alter zunehmend auf fachschriftstellerische und erfinderische Tätigkeiten und gilt außerdem als Erfinder des <a href="Biwaksack" title="Biwaksack">Biwaksacks</a>. Sein <i>ERZ-Koffer</i> für Eisenbahnen (benannt nach <a href="Anton_von_Eiselsberg" title="Anton von Eiselsberg">Anton von Eiselsberg</a>, Josef von Rosmanith und Zdarsky selbst) gilt als ein erster <a href="Erste-Hilfe-Koffer" class="mw-disambig" title="Erste-Hilfe-Koffer">Erste-Hilfe-Koffer</a>.<sup id="cite_ref-:1_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-:1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1931 wurde ihm das <a href="Ehrenzeichen_f%C3%BCr_Verdienste_um_die_Republik_%C3%96sterreich_(1922)" title="Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1922)">Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich</a> verliehen,<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1936 aus Anlass seines 80. Geburtstages das Offizierskreuz des <a href="%C3%96sterreichischer_Verdienstorden_(1934)" title="Österreichischer Verdienstorden (1934)">österreichischen Verdienstordens</a>.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus Anlass dieses runden Geburtstages erschien auch eine von seinem Verehrer <a href="Sigmund_Strau%C3%9F" title="Sigmund Strauß">Sigmund Strauß</a> und Valentine von Springer, einer Tochter von <a href="Albert_Salomon_Anselm_von_Rothschild" title="Albert Salomon Anselm von Rothschild">Albert Rothschild</a>, finanzierte Festschrift.<sup id="cite_ref-:2_36-2" class="reference"><a href="#cite_note-:2-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach 1938 wurde seine in Inflationszeiten stark geschrumpfte Invalidenpension durch das <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">NS-Regime</a> aufgebessert, zudem erhielt er durch den <a href="Reichssportf%C3%BChrer" class="mw-redirect" title="Reichssportführer">Reichssportführer</a> den <i>Großen Ehrenbrief des <a href="Nationalsozialistischer_Reichsbund_f%C3%BCr_Leibes%C3%BCbungen" title="Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen">NS-Reichsbundes für Leibesübungen</a></i>. Sein letztes Lebensjahr verbrachte der gesundheitlich bereits stark eingeschränkte Zdarsky im Gasthof von Karoline Pittner, welche er als junges Mädchen nach einer schweren Tuberkulose gesund gepflegt hatte, in <a href="St._P%C3%B6lten" title="St. Pölten">St. Pölten</a>.<sup id="cite_ref-:2_36-3" class="reference"><a href="#cite_note-:2-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Er wurde am 24. Juni 1940, um 6:00 Uhr früh, auf seinem Gut in Habernreith bei Lilienfeld bestattet. Die Trauergäste erschienen gemäß seinem letzten Wunsch in ländlicher Tracht.<sup id="cite_ref-:2_36-4" class="reference"><a href="#cite_note-:2-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gedenken">Gedenken</h3></div>
<p>In Lilienfeld erinnert ein Denkmal an den Skipionier. 1951 wurde der <i>Zdarskyweg</i> in <a href="Wien" title="Wien">Wien</a>-<a href="Hietzing" title="Hietzing">Hietzing</a> und 1977 die <i>Zdarskystraße</i> in St. Pölten-<a href="Spratzern" title="Spratzern">Spratzern</a> nach ihm benannt. In der Antarktis trägt der <a href="Mount_Zdarsky" title="Mount Zdarsky">Mount Zdarsky</a> seinen Namen.
</p><p>1981 wurden im Bezirksheimatmuseum die Zdarsky-Schauräume eingerichtet, 1996 wurden sie zum „Zdarsky-Skimuseum“ vereinigt. Ebenfalls 1981 wurde zwischen Lilienfeld und der japanischen Stadt <a href="J%C5%8Detsu" title="Jōetsu">Jōetsu</a> eine Städtepartnerschaft begründet, die auf Zdarskys Wirken zurückgeht: <a href="Theodor_Edler_von_Lerch" title="Theodor Edler von Lerch">Theodor Edler von Lerch</a>, ein Schüler Zdarskys, brachte das Skifahren als Austauschoffizier nach Jōetsu, von wo aus es sich auch in Japan verbreitete. Am 26. Oktober 1991 wurde auch mit <a href="T%C5%99eb%C3%AD%C4%8D" title="Třebíč">Třebíč</a>, zu der der Geburtsort damals gehörte, eine Städtepartnerschaft abgeschlossen.
</p><p>Am <a href="Muckenkogel" title="Muckenkogel">Muckenkogel</a> findet jedes Jahr bei der <a href="Traisner_H%C3%BCtte" title="Traisner Hütte">Traisner Hütte</a> an einem Sonntag um den 19. März im Gedenken an Mathias Zdarsky ein Nostalgieskirennen statt, das weltweit das Einzige unter streng historischen Bedingungen wie zu Zdarskys Zeiten ist. Historische Ausrüstung vom Kopf bis zum Ski und Einstocktechnik sind Bedingung für die Teilnehmer, der Kurs wird mit originalgetreuen Fahnen gesteckt und die Zeitnehmung erfolgt händisch. Weiters befinden sich am Muckenkogel der Zdarsky-Erfinderweg, der in einem Rundkurs von der Bergstation des Sessellifts zur Kosteralm und wieder retour führt und auf Schautafeln Wissenswertes über Zdarsky und seine Erfindungen vermittelt, sowie der Zdarsky-Panoramaweg, der von der Bergstation zur Traisner Hütte auf der Hinteralpe und wieder zurück verläuft und einen Eindruck von Zdarskys Skiwelt bringt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<ul><li>Mathias Zdarsky: <i>Lilienfelder Skilauf-Technik.</i> Hamburg 1897.</li>
<li>Mathias Zdarsky: <i>Methodische Skilaufübungen.</i> In: Alpen-Skiverein (Hrsg.): <i>Skisport – Gesammelte Aufsätze von Mathias Zdarsky.</i> Wien 1915, und in: <i>Der Schnee.</i> Wien 1907.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="%C3%96sterreichischer_Touristenklub" title="Österreichischer Touristenklub">Österreichischer Touristenklub</a>: Mitteilungen in der <i>Touristenzeitung.</i> Erschienen von 1881 bis 1938 und von 1947 bis 1996 (Ab 1903 mit einer eigenen Rubrik für den Wintersport).</li>
<li><i><a href="Allgemeine_Sport-Zeitung" title="Allgemeine Sport-Zeitung">Allgemeine Sport-Zeitung</a>.</i> Wien 1880–1927 (sie beinhaltet alle Sportzweige seiner Zeit. Ab 1893 mit einer eigenen Rubrik für den Wintersport).</li>
<li><a href="Erwin_Mehl" title="Erwin Mehl">Erwin Mehl</a> (Hrsg.): <i>Zdarsky. Festschrift zum 80. Geburtstag des Begründers der alpinen Skifahrweise 25. Februar 1936. Ein Beitrag zur Geschichte und Lehre des Alpenschneelaufens.</i> Deutscher Verlag für Jugend und Volk, Wien 1936.</li>
<li>Heinz Polednik: <i>Weltwunder Skisport – 6000 Jahre Geschichte und Entwicklung des Ski-Sports.</i> Wels 1969.</li>
<li>Erich Bazalka: <i>Skigeschichte Niederösterreichs.</i> Waidhofen/Ybbs 1977.</li>
<li>Horst Tiwald: <i>Auf den Spuren von Mathias Zdarsky.</i> Hamburg 2004, ISBN 3-936212-13-9.</li>
<li>Otmar Schöner (Hrsg.): <i>Mathias Zdarsky und die Bahnbrecher im alpinen Schnee.</i> Reichenau an der Rax 2015.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Mathias_Zdarsky?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Mathias Zdarsky</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.z/z163179.htm">Eintrag im Austriaforum über Zdarsky,_Mathias</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gedaechtnisdeslandes.at/personen/person/zdarsky"><i>Mathias Zdarsky</i></a> in der Datenbank <i>Gedächtnis des Landes</i> zur Geschichte des Landes Niederösterreich (<a href="Museum_Nieder%C3%B6sterreich" title="Museum Niederösterreich">Museum Niederösterreich</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://zdarsky-ski-museum.wmweb.at/folder_zdarsky/folder.pdf">Zdarsky-Museum in Lilienfeld</a> (PDF; 7,7&nbsp;MB).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mathias-zdarsky.de/zdarsky/index.htm">Das Zdarsky-Archiv im Internet mit Texten zum Herunterladen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118772317">Literatur von und über Mathias Zdarsky</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118772317">Werke von und über&nbsp;Mathias Zdarsky</a>&nbsp;in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-:0-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=asz&amp;datum=1905&amp;page=45"><i>Schneeschulaufen. Die Puchberger Tage.</i></a> In:&nbsp;<i>Allgemeine Sport-Zeitung</i>, Heft 15/1905, S.&nbsp;37 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/asz</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Erich Bazalka: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://silo.tips/download/skigeschichte-niedersterreichs">[1]</a> Im Auftrag des Landesskiverbandes Niederösterreich Waidhofen/Ybbs 1977. Seite 22 + 23</span>
</li>
<li id="cite_note-:1-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_3-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">A. Klien: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.biographien.ac.at/oebl?frames=yes"><i>Zdarsky, Mathias (1856–1940), Sportler, Erfinder und Fachschriftsteller.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12.&nbsp;Februar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMathias+Zdarsky&amp;rft.title=Zdarsky%2C+Mathias+%281856%E2%80%931940%29%2C+Sportler%2C+Erfinder+und+Fachschriftsteller&amp;rft.description=Zdarsky%2C+Mathias+%281856%E2%80%931940%29%2C+Sportler%2C+Erfinder+und+Fachschriftsteller&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.biographien.ac.at%2Foebl%3Fframes%3Dyes&amp;rft.creator=A.+Klien">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Patent <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?locale=de_EP&amp;CC=AT&amp;NR=31366B&amp;FT=D&amp;KC=B">AT31366B</a>: <i>Schneeschuh.</i> Angemeldet am <span style="white-space:nowrap;">31.&nbsp;März 1896</span>, veröffentlicht am <span style="white-space:nowrap;">10.&nbsp;Januar 1908</span>, Erfinder: Mathias Zdarsky.</span><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Apatent&amp;rft_id=AT31366B&amp;rft.applcc=AT&amp;rft.title=Schneeschuh&amp;rft.inventor=Mathias+Zdarsky&amp;rft.appldate=1896-03-31&amp;rft.pubdate=1908-01-10">‌</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Hinterstoisser: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.anl.bayern.de/publikationen/spezialbeitraege/doc/lsb1999_06_002_hinterstoisser_schigeschichte.pdf">[2]</a> Bayer. Akad. f. Naturschutz Seite 10</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Fleischmann und Steinbrüchel: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.mathias-zdarsky.de/download/Bilgeri%20contra%20Lilienfeld.pdf.">[3]</a> In: <i>Lilienfelder oder Norweger Skilauftechnik, Ein historischer Rückblick aus Aktenstücken</i>, München 1910</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Commandant Bernard: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://archive.org/details/guideduskieurfab00bern/page/8/mode/2up">[4]</a> Guide de Skieur Seite 8 + 9</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Lehrbuch Originalausgabe 1896: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nb.no/items/54d5607de664979c869fe9131e4a8f7d?page=55&amp;searchText=">"fritz%20huitfeldt"</a> Huitfeldt Lobning Norwegisch Seite 20 - 23</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Lehrbuch Originalausgabe 1896: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nb.no/items/54d5607de664979c869fe9131e4a8f7d?page=17&amp;searchText=">"fritz%20huitfeldt"</a> Huitfeldt Lobning Norwegisch Seite 11 - 17</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&amp;datum=1906&amp;page=23&amp;size=60">[5]</a> In: <i><a href="%C3%96sterreichische_Touristenzeitung" title="Österreichische Touristenzeitung">Österreichische Touristenzeitung</a></i>, 16. Jänner 1906, Seite 15 - 18 Nr.2</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Commandant Bernard: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://archive.org/details/guideduskieurfab00bern/page/118/mode/2up">[6]</a> Guide de Skieur Seite 118</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://digitaltmuseum.no/021026804250/ski-1-par/media?slide=1">[7]</a> In: <i>Digitaltmuseum Norwegen</i>, 1904 Norw. Backenbindung mit Ellefsenstrammer Bild 3</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&amp;datum=1906&amp;page=26&amp;size=60">[8]</a> In: <i><a href="%C3%96sterreichische_Touristenzeitung" title="Österreichische Touristenzeitung">Österreichische Touristenzeitung</a></i>, 16. Jänner 1906, Seite 18 - Nr.2</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Commandant Bernard: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://archive.org/details/guideduskieurfab00bern/page/8/mode/2up">[9]</a> Guide de Skieur Seite 9</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Lehrbuch Originalausgabe 1896: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nb.no/items/54d5607de664979c869fe9131e4a8f7d?page=17&amp;searchText=">"fritz%20huitfeldt"</a> Huitfeldt Lobning Norwegisch Seite 11 - 17</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert von Nostalgie Traisen, Aus dem Buch „Das Skilaufen“ von Fritz Huitfeldt, Kristiania. Zweites Lehrbuch. Deutsche Fassung 1907 vom Verlag von F. Manning in Berlin. Im Besitz der Nostalgiegruppe Traisen.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&amp;datum=1901&amp;page=36"><i>Skisport.</i></a>:&nbsp;<i>Oesterreichische Touristen-Zeitung / Österreichische Touristen-Zeitung / Österreichische Turisten-Zeitung / Österreichische Turistenzeitung</i>, Jahrgang 1901, S.&nbsp;36 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/otz</span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&amp;datum=1901&amp;page=36"><i>Skisport.</i></a>:&nbsp;<i>Oesterreichische Touristen-Zeitung / Österreichische Touristen-Zeitung / Österreichische Turisten-Zeitung / Österreichische Turistenzeitung</i>, Jahrgang 1901, S.&nbsp;36 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/otz</span></span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Lebenslauf in der Rubrik Zdarsky: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.zdarsky-ski-museum.at">[10]</a> Zdarsky Museum Lilienfeld</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Irene Dütsch: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://silo.tips/download/aus-der-pionierzeit-des-alpinen-skilaufs">[11]</a> silo.tips Seite 9</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=asz&amp;datum=1905&amp;page=300"><i>Schneeschuhlaufen. Skiwettfahren in Lilienfeld.</i></a> In:&nbsp;<i>Allgemeine Sport-Zeitung</i>, Heft 29/1905, S.&nbsp;292 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/asz</span></span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Fleischmann und Steinbrüchel: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.mathias-zdarsky.de/download/Bilgeri%20contra%20Lilienfeld.pdf">[12]</a> Seite 3</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Irene Dütsch: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://silo.tips/download/aus-der-pionierzeit-des-alpinen-skilaufs">[13]</a> Silo Tips Seite 3</span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&amp;datum=1909&amp;page=274&amp;size=40">[14]</a> In: <i><a href="%C3%96sterreichische_Touristenzeitung" title="Österreichische Touristenzeitung">Österreichische Touristenzeitung</a></i>, 1. November 1909, Seite 258 Nr. 21</span>
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<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&amp;datum=1912&amp;size=55&amp;page=318">[25]</a> In: <i><a href="%C3%96sterreichische_Touristenzeitung" title="Österreichische Touristenzeitung">Österreichische Touristenzeitung</a></i>, 16. Dezember 1911, Seite 295 Nr. 24</span>
</li>
<li id="cite_note-:2-36"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:2_36-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_36-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_36-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_36-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_36-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">Schöner: <cite style="font-style:italic">Der Mann, der die Skiwelt teilte. Mathias Zdarsky und die Bahnbrecher im alpinen Schnee</cite>. <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>96<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Mathias+Zdarsky&amp;rft.au=Sch%C3%B6ner&amp;rft.btitle=Der+Mann%2C+der+die+Skiwelt+teilte.+Mathias+Zdarsky+und+die+Bahnbrecher+im+alpinen+Schnee&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=96+f." style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Irene Dütsch: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://silo.tips/download/aus-der-pionierzeit-des-alpinen-skilaufs">[26]</a> Silo Tips Seite 8</span>
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<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.lilienfeld.at/gemeindeamt/html/FolderMZneu.pdf"><i>Mathias Zdarsky - 1856-1940.</i></a> (PDF; 7,0&nbsp;MB) In: <i>pdf auf lilienfeld.at.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26.&nbsp;März 2012</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMathias+Zdarsky&amp;rft.title=Mathias+Zdarsky+-+1856-1940&amp;rft.description=Mathias+Zdarsky+-+1856-1940&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.lilienfeld.at%2Fgemeindeamt%2Fhtml%2FFolderMZneu.pdf">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=nfp&amp;datum=19310225&amp;seite=11"><i>Staatliche Auszeichnung für Matthias Zdarsky.</i></a> In:&nbsp;<i>Neue Freie Presse</i>, 25. Februar 1931, S.&nbsp;11 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/nfp</span></span>
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<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=sne&amp;datum=19360307&amp;seite=1"><i>Zdarskys Geburtstag.</i></a> In:&nbsp;<i>Der Schnee. Zeitschrift des Alpen-Ski- und Wander-Vereins und des Neuen Ski-Touristen-Clubs</i>, 7. März 1936, S.&nbsp;1 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/sne</span></span>
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